17. Oktober 2014 K Philips

Paris

Ann-Christin und Marie-Lisanne setzten ihre Reise fort: es ging nach Paris. Dort besuchten sie vor allem ein Schutzhaus, das so in seiner Form in Frankreich einzigartig ist. Sie sind das einzige Haus in Frankreich, das sich auf Opfer von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung spezialisiert hat. Schon eine lange Tradition steckt hinter diesem Konzept; früher waren es Nonnen, die mit den Frauen dort gemeinsam gewohnt und gelebt haben. Heute sind sie dabei, ihre Strukturen zu ändern, und es war eine Bereicherung, in all ihre Prozesse reinschauen zu dürfen. Besonders fasziniert hat uns, dass sie in der Sozialarbeit sehr professionell aufgestellt sind und zugleich wissen, dass ein familiäres Zuhause mit wahren Beziehungen unabdingbar ist, um den Frauen neue Perspektiven zu ermöglichen. Wir möchten von ihnen noch mehr lernen, wie wir uns für die Freiheit der Frauen einsetzen können, die über Grenzen hinweg gehandelt und in der Prostitution ausgebeutet werden. Nicht nur von ihnen, sondern auch von den anderen besuchten Organisationen, nehmen wir viele gute Gedankenanstöße mit und sind uns sicher, dass sie unsere nächsten Konzeptmeetings bereichern werden.

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