5. Dezember 2014 K Philips

Wien

Heute war Marie-Lisanne in Wien und hat dort zwei Arbeiten näher kennenlernen können, die sich auf unterschiedliche Art und Weise für Prostituierte einsetzen. Die einen bieten denen, die aus der Prostitution aussteigen möchten, eine Nachsorgeeinrichtung und begleiten sie auf allen kleinen Schritten hin in ein selbstbestimmtes Leben. Die anderen hingegen legen ihren Schwerpunkt mehr auf die Öffentlichkeits-, Sensibilisierungs- und Lobbyarbeit wie auch auf die beratende Tätigkeit, d.h. z.B. Informations- und Beratungsarbeit und Gesundheitsprävention für Migrantinnen in der Sexarbeit.
Beide machen großartige Arbeit und geben denen eine Stimme, die in dieser Gesellschaft so oft keine Stimme haben – Vorbilder für unsere Arbeit in Berlin.

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